Hormone in Balance?
Wenn Hormone aus dem Gleichgewicht geraten
Von der ersten Periode bis zur Menopause. In unserer Praxis behandeln wir hormonelle Beschwerden in jeder Lebensphase, auch wenn kein Kinderwunsch besteht. Viele Patientinnen kommen zu uns, nachdem sie jahrelang gehört haben, ihre Werte seien „im Normbereich“. Wir schauen genauer hin und fragen zuerst, was Sie selbst wahrnehmen.
Die häufigsten hormonellen Themen bei Frauen
Zyklusstörungen
Unregelmäßige, ausbleibende oder sehr starke Menstruation. Wir klären, was dahintersteckt, und behandeln die Ursache, nicht nur das Symptom.
Wechseljahre
Hitzewallungen um 3 Uhr nachts, Stimmungsschwankungen, Schlaf der nicht erholsam ist: Wir begleiten Sie durch die Peri- und Menopause mit einer Therapie, die zu Ihrem Leben passt.
Pubertät
Wenn die Periode mit 15 noch nicht eingesetzt hat oder schon mit 8 – das sind Situationen, für die wir Zeit mitbringen und die wir gemeinsam mit den Mädchen und ihren Eltern besprechen.
Haut & Haare
Akne, fettige Haut, diffuser Haarausfall oder Hirsutismus können hormonell bedingt sein. Wir gehen der Ursache auf den Grund.
Schilddrüse
TSH allein reicht oft nicht. Wir bestimmen fT3, fT4 sowie Antikörper und berücksichtigen, ob Ihre Werte zu Ihrer Symptomatik passen, nicht nur zur Labornorm.
PMS & PMDS
Wenn die Woche vor der Periode jedes Mal zur Belastung wird – körperlich oder psychisch – schauen wir, ob ein Progesteronmangel oder eine Östrogendominanz dahintersteckt.
PCO-Syndrom
Das polyzystische Ovarialsyndrom zeigt sich oft anders als viele erwarten: nicht immer mit Zysten, nicht immer mit Übergewicht. Wir klären, ob Insulin, LH oder Androgene aus dem Gleichgewicht geraten sind.
Hormoncheck & Vorsorge
Vor einer Hormontherapie, nach dem Absetzen der Pille oder mit Mitte 40: Ein Hormonstatus gibt Orientierung auch wenn Sie sich aktuell gut fühlen.
Wann zur Hormonsprechstunde?
Hormone wirken im ganzen Körper. Viele unspezifische Symptome lassen sich auf ein hormonelles Ungleichgewicht zurückführen. Ein Blutbild zum richtigen Zeitpunkt kann viel klären.
Beschwerden, die hormonelle Ursachen haben können:
- Anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung
- Schlafstörungen, nächtliches Schwitzen
- Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit
- Gewichtszunahme ohne klare Ursache
- Starke oder unregelmäßige Menstruation
- Hitzewallungen, Kältegefühl
- Akne, fettige oder trockene Haut
- Haarausfall oder vermehrte Behaarung
- Libidoverlust oder Schmerzen beim Sex
- Konzentrationsprobleme, „Brain Fog“
- Herzrasen, innere Unruhe
- Ausbleiben der Periode (Amenorrhoe)
Wir hören zu, bevor wir messen – und messen, bevor wir behandeln. Eine sorgfältige Anamnese ist der wichtigste Schritt, um hormonelle Beschwerden richtig einzuordnen.
So arbeiten wir
Kein Termin bei uns endet mit offenen Fragen. Von der Anmeldung bis zur Befundbesprechung wissen Sie, was als Nächstes kommt und warum.
1
Erstes Gespräch & Anamnese
Wir fragen nach Ihrem Zyklus, Ihrer Vorgeschichte, Ihren Beschwerden seit wann und in welcher Intensität. Das Erstgespräch dauert mindestens 30 Minuten.
2
Hormondiagnostik
Blutabnahme zum richtigen Zeitpunkt im Zyklus, bei Bedarf Schilddrüsen- oder Vaginalultraschall. Wir sagen Ihnen genau, an welchem Zyklustag Sie kommen sollen.
3
Befundbesprechung
Wir schicken Ihnen den Laborbefund nicht kommentarlos zu. Jeder Wert bekommt einen Kontext: was er bedeutet, was er nicht bedeutet, und was wir daraus ableiten.
4
Individuelle Behandlung
Bioidentische oder synthetische Hormone, Mikronährstoffe, Lebensstilanpassung oder Medikamente: Was wir empfehlen, begründen wir. Was Sie ablehnen, respektieren wir.
5
Begleitung & Verlaufskontrolle
Nach 6 bis 8 Wochen prüfen wir, ob die Dosierung stimmt. Hormone verändern sich mit dem Alter und mit dem Leben. Wir passen die Therapie an, wenn sich etwas verschiebt.
Häufige Fragen
Sobald Beschwerden sich wiederholen oder Sie das Gefühl haben, dass etwas nicht stimmt. Sie brauchen keinen Verdacht und keine Überweisung. Viele Patientinnen kommen zu uns, weil sie anderswo nicht weitergekommen sind.
Wir beginnen mit dem Gespräch, dann körperliche Untersuchung, dann Blutabnahme. Welche Werte wir bestimmen, hängt von Ihrer Situation ab. FSH und LH gehören bei Zyklusbeschwerden fast immer dazu, Östradiol und Progesteron je nach Zyklustag. Manchmal kommt eine Schilddrüsen- oder Ovarialsonografie hinzu.
Bioidentische Hormone haben dieselbe Molekülstruktur wie die Hormone Ihres Körpers – im Unterschied zu synthetischen Progestinen, die sich leicht unterscheiden. Ob das klinisch relevant ist, hängt vom Einzelfall ab. Für viele Frauen, besonders in den Wechseljahren, sind sie gut verträglich. Wir erklären Ihnen die Unterschiede und empfehlen, was zu Ihrer Situation passt.
Wir haben viele Patientinnen, die ohne Kinderwunsch zu uns kommen. Wechseljahresbeschwerden, PCO, Schilddrüsenprobleme oder Zyklusstörungen sind eigenständige Behandlungsthemen, die nichts mit Fertilität zu tun haben müssen.
Wir rechnen nach GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) ab. Privatversicherte reichen die Rechnung bei ihrer Kasse ein. Gesetzlich Versicherte zahlen selbst. Einzelne Kassen erstatten Wahlleistungen, wenn ein Antrag vorab gestellt wird. Fragen Sie bei Ihrer Kasse nach, ob das möglich ist.
Das hängt davon ab, was behandelt wird. Eine Schilddrüsenunterfunktion braucht dauerhaft Medikamente. Zyklusbeschwerden nach dem Absetzen der Pille lösen sich manchmal in wenigen Monaten. Wechseljahrestherapien laufen oft 5 Jahre oder länger. Wir nennen Ihnen beim ersten Gespräch eine realistische Einschätzung.
FSH und LH: Zyklustag 2 bis 5. Progesteron: Zyklustag 21 (oder 7 Tage vor der nächsten erwarteten Periode). Östradiol: oft ebenfalls früh im Zyklus. Wir sagen Ihnen beim Terminbuchen, wann der beste Zeitpunkt für die Blutabnahme ist und warum.
Ihr erster Schritt
Das Erstgespräch dauert etwa 45 min. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen, schildern, was medizinisch sinnvoll ist, und besprechen den weiteren Ablauf.
